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Die Ernte und das Wiederkommen Jesu

Vor ca. 2000 Jahren sprach Jesus über ein Ereignis, dass sich in Zukunft, “in der Vollendung des Zeitalters” in Form von einer Ernte erfüllen sollte (Mt 13:24-30; :36-43). Gott ist über die gesamte Bibel hinweg der Schöpfer, der sein Handeln ankündigt, bevor er es vollzieht (Amos 3:7), damit man daran glauben kann, wenn es sich erfüllt (Joh 14:29). Dazu hat er über die Jahrtausende hinweg immer wieder Hirten/Propheten nach seinem Herzen erwählt und das Zukünftige prophezeit. Dieses Handeln Gottes kann man logisch gut nachvollziehen und zeigt den roten Faden sowie die Heilsgeschichte auf. Folglich muss es, bevor man ernten kann auch den Moment des Samensäens geben. Die Prophezeiung darüber, dass Gott zwei verschiedene Arten von Samen säen würde, findet sich in Jer 31:27. Da Gott, der Wahrhaftige (Röm 3:4), niemals lügt (Tit 1:2), erfüllt er ein jedes Wort, das er gesprochen hat. Wann findet die Erfüllung dieses Ereignisses statt?

Im Ersten Kommen Jesu beschreibt der Herr in Mt 13:24-30 eine der wichtigsten Prophezeiungen des Neuen Testaments über das kommende Himmelreich. Gleichzeitig erfüllt er dadurch die Vorhersage von Jer 31:27 und sät “den guten Samen” bzw. den “Samen von Menschen” in seinen Acker, während der Feind, der Teufel, in der (geistlichen) Nacht kommt und Unkraut, d.h. “Samen von Vieh” in den gleichen Acker sät.

Jesus erklärt in Mt 13:36-43 die Bedeutung dieses Gleichnisses und schlüsselt die nachfolgenden Begriffe auf. Derjenige, der guten Samen sät ist der Menschensohn. Jesus Christus redet in diesem Gleichnis über das Himmelreich von sich selbst. Bei dem Feind handelt es sich gemäß V. 39 um den Teufel. Die Schnitter sind die Engel und der Zeitpunkt, wann sich dieses erfüllt ist bei der “Vollendung des Zeitalters”. Die Frage, die sich nun noch stellt, bezieht sich auf die wahre Bedeutung des Gleichnisses bezüglich des Samens und des Unkrauts. Was ist es, das Jesus vor 2000 Jahren gesät hat? Der gesäte Same war das Wort Gottes (Lk 8:11 bzw. das Wort des Himmelreichs Mt 13:19) oder auch “die Wahrheit” (Joh 17:17). Wenn also Jesus auf seinen Acker die Wahrheit gesät hat, dann hat der Feind, der Teufel, der ein Lügner ist (Joh 8:44), auf den gleichen Acker die Unwahrheit gesät. Was genau ist nun der Acker, auf den der Same gesät wurde? Jesus beschreibt diesen Acker auf zweierlei Art und Weise. Einerseits handelt es sich um “seinen” Acker (Mt. 13:24). D.h. es ist der Acker Jesu und gleichzeitig ist es gemäß Mt 13:38 die “Welt”. Jesus spricht aber nicht von der globalen Welt, sondern von den Menschen, die diesen Samen empfangen haben. Der Acker stellt die Glaubensrichtung innerhalb der Religionswelt dar, die an die Wahrhaftigkeit der Worte Jesu glaubt. Es sind die Menschen, die zu “seinem” Acker gehören, sprich zu ‘Gottes und Jesu Welt’, d.h. es handelt sich hierbei um das Christentum, die Gemeinde Jesu’ (1. Kor. 3:9).

Ein kurzer Blick in die heutigen Gemeinden genügt, um festzustellen, dass diese Vorhersage heute bereits Realität ist. Wie viele verschiedene christliche Denominationen gibt es in dieser Welt? Habe alle dieselbe Wahrheit? Lehren alle das Gleiche? Sind sich alle in ihrer Lehre einig? Gibt es nur Frieden im Leib Christi innerhalb alle Denominationen oder hat es sich, wie Jesus es vorhergesagt hat, erfüllt und Unkraut ist in die Gemeinde Jesu eingedrungen?

Wenn sich Jesu Vorhersage über die Ernte erfüllt, d.h. heute, in diesem Moment, dann wird auch Jesus (im Geist) sich an dem Ort befinden, zu dem hin geerntet wird – die Scheune. Eine alternative Bezeichnung für diesen Ort ist gemäß Offenbarung 14:1 der “Berg Zion”, auf dem sich auch das Lamm befindet. Die Scheune ist folglich der Ort, an dem die reifen Erstlingsfrüchte (Offb 14:4) bzw. Weizen des Ackerfeldes Jesu als Ernte hingeführt worden sind (Mt 13:30). Dort wird ausschließlich Wahrheit verkündigt (Offb 14:5). Der Grund dafür liegt darin, dass jene Menschen, die von Jesus als Söhne des Bösen (Unkraut) bezeichnet worden sind, dort nicht hineingelangen, sondern nur diejenigen, die während des Prozesses der Ernte zu einer Erstlingsfrucht herangereift sind, d.h. die aus der Wahrheit (wieder)geboren sind (Jak 1:18). Dies sind Teile des Wortes des Zeugnisses über die erfüllte Realität der Prophezeiung Jesu über sein Werk in der Zeit des Wiederkommens.

Offb 22:7 “Und siehe, ich komme bald. Glückselig, der die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt!”